09.11.2025

Döblinger Gedenken an die Novemberpogrome des Jahres 1938

Die Döblinger SPÖ-Spitze, begleitet von vielen FunktionärInnen und SympathisantInnen, sowie VertreterInnen der SP-Jugend und der Freiheitskämpfer gedachten der Geschehnisse im November 1938.

SP-Bezirksvorsitzende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales Barbara Novak erinnerte in einer kurzen Gedenkansprache an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, die den Beginn der systematischen Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden markierte. Wir gedenken der Opfer der Novemberpogrome und des nationalsozialistischen Völkermordes.

Gemeinsam stehen wir entschlossen gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus - in Wien, in Europa, überall.

Heute - in einer Zeit, in der Antisemitismus, Hass und Gewalt wieder zunehmen - tragen wir Verantwortung: Sogar im Parlament scheut sich die FPÖ, in Person des Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz nicht, dem bekannten Antisemiten und Nationalsozialisten Franz Dinghofer zu huldigen. Es ist wichtiger denn je, zusammen für demokratische Werte und eine freie, offene Gesellschaft einzustehen. Wien steht für Menschlichkeit, Solidarität und Demokratie.

Auch BR Benjamin Enzmann erinnerte in einem kurzen historischen Abriss an die schrecklichen Geschehnisse und die Beschädigung der Synagoge in Döbling in der Dollinergasse. Die Lichtskulptur in Form eines Davidsterns erinnert daran.

Der Vorsitzende der Döblinger Freiheitskämpfer Christian Sevcik forderte die Kundgebungsteilnehmer auf, vor allem jungen Menschen deutlich klar zu machen, dass Millionen Jüdinnen und Juden von den Nazis bestialisch ermordet wurden.

Zum Zeichen des Gedenkens an die Reichspogromnacht entzündete der Döblinger Gemeinderat Thomas Mader gemeinsam mit vielen TeilnehmerInnen der Kundgebung am Ort des Geschehens Kerzen.

Niemals vergeben, niemals vergessen!

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