Kein Fußbreit dem Faschismus!
Unter diesem Motto stand einmal mehr die traditionelle Februarfeier der Döblinger SozialdemokratInnen im Karl-Marx-Hof!
Die Februarkämpfe 1934 waren keine Aufstände, wie es manche verharmlosen wollen. Es war Bürgerkrieg, ein Angriff auf SozialdemokratInnen und ArbeiterInnen und auch ein Angriff auf die BewohnerInnen im Karl-Marx-Hof, wo mitunter die Kämpfe am heftigsten tobten.
In kurzen Gedenkansprachen mit historischem Rückblick baten die Vorsitzende der SPÖ Döbling und Landesparteisekretärin GRn Barbara Novak, der Vorsitzende der Döblinger Freiheitskämpfer Christian Sevcik und, als Vertreter der Jugendorganisationen, Bezirksrat Benjamin Enzmann um eine Gedenkminute.
Besonders jetzt, wo rechte Parteien in Österreich, Deutschland und ganz Europa erstarken und sich der Rechtsruck immer mehr in der Gesellschaft breit macht, ist es wichtig zusammenzuhalten und unsere Demokratie & Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen.
Wir in Wien sind immer auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden! Faschistische und rechtsextreme Kräfte haben bei uns keinen Platz – nicht in Döbling, nicht in Wien, nicht in Österreich. Der 12. Februar ermahnt uns jedes Jahr aufs Neue, unsere Demokratie zu schützen und Faschismus zu bekämpfen. Niemals vergessen!
Die bekannte Journalistin, Kriegsreporterin und Autorin mit langjähriger Erfahrung in der Berichterstattung aus dem Nahen Osten, Petra Ramsauer, war zu Gast im offenen Bezirksausschuss der SPÖ Döbling. In ihrem Buch „Nahost verstehen“ beleuchtet sie die historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Konflikte in der Region.
Gemeinsam mit Gemeinderat Thomas Mader und einigen BezirksrätInnen stellte sich die stellvertretende Bezirksvorsteherin Mahboobeh Bayat den Fragen und dem Dialog in Döbling, weil ihr die Menschen in unserem Bezirk und das Zusammenleben aller von Herzen wichtig sind.