06.10.2022
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Rudolf-Gelbard-Gasse
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Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Kulturstadträtin Maga.Veronika Kaup-Hasler und Gemeinderätin Barbara Novak nahmen in Anwesenheit von
Frau Ingeborg Gelbard und Bezirksvorsteher Stv. Thomas Mader die Benennung der Rudolf-Gelbard-Gasse in Döbling vor.
Einem großen Antifaschisten, Freiheitskämpfer und Holocaust-Überlebenden wurde damit ein Denkmal gesetzt.
Barbara Novak erzählte von ihren noch aus Kindertagen stammenden Begegnungen mit Rudi Gelbard im Karl-Marx-Hof und einem Schulprojekt über Rosa Jochmann, bei dem der Geehrte leidenschaftliche und wichtige Informationen beitrug.
Stadträtin Kaup-Hasler würdigte den Menschen Rudi Gelbard, der in einer grauenhaften Zeit ein Überlebender des KZ war. Sie selbst hatte ihn nur sehr kurz persönlich kennen gelernt.
Bürgermeister Ludwig berichtete von seinen letzten Tagen vor seinem Tod vor vier Jahren, wie man bemerken konnte, wie die Schrecken seiner persönlichen Erlebnisse ihn tatsächlich bis zum Tode geprägt hatten. Weiters erzählte der Bürgermeister davon, dass Rudi Gelbard viel Zeit mit ihm im antifaschistischen Kampf verbracht hatte, der als Zeitzeuge mit sehr klarer Sprache seine Erfahrungen an die Nachwelt weitergegeben hatte.
Rudi Gelbard war ein engagierter und überzeugter Sozialdemokrat, der von der Republik Österreich, der Stadt Wien und der israelitischen Kultusgemeinde geehrt wurde.
Er, geboren am 4. Dezember 1930 in Wien und gestorben am 24. Oktober 2018, wurde in einem Ehrengrab der Stadt Wien bestattet.
„Rudi war für uns ein besonders wichtiger und aufrichtiger Mensch, umso stolzer sind wir jetzt, einen so wichtigen Ort mit einem ehrenvollen Namen versehen zu dürfen“, meint die SPÖ-Bezirksvorsitzende Gemeinderätin Barbara Novak abschließend.
Die bekannte Journalistin, Kriegsreporterin und Autorin mit langjähriger Erfahrung in der Berichterstattung aus dem Nahen Osten, Petra Ramsauer, war zu Gast im offenen Bezirksausschuss der SPÖ Döbling. In ihrem Buch „Nahost verstehen“ beleuchtet sie die historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Konflikte in der Region.
Gemeinsam mit Gemeinderat Thomas Mader und einigen BezirksrätInnen stellte sich die stellvertretende Bezirksvorsteherin Mahboobeh Bayat den Fragen und dem Dialog in Döbling, weil ihr die Menschen in unserem Bezirk und das Zusammenleben aller von Herzen wichtig sind.
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